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Die erste „Motorrad OHA“ am Sonnabend, dem 15. Mai
Biker, willkommen in Osterode

Von Michael Paetzold
OSTERODE. Die Planungen stehen noch ganz am Anfang, doch Großes ist vorgesehen im Rahmen der Rollbergbelebung. Am vergangenen Montag trafen sich im Osteroder Rathaus Vertreter der Geschäftswelt, der Polizei, der Verkehrswacht und der Verwaltung, um die erste „Motorrad OHA“ am Samstag, 15. Mai, vorzubereiten.

„Wir wollten uns des Themas Biker schon lange annehmen“, berichtet Elke Roch vom Stadtmarketing mit Blick auf die vielen Motorradfahrer, die in der Region leben oder regelmäßig den Harz als Dorado der Biker ansteuern. Mittlerweile sind sie zu einem handfesten Wirtschaftsfaktor geworden. Während des Treffens ging es zunächst um die Ideenfindung, wie eine solche Veranstaltung in der Osteroder Innenstadt im Bereich Rollberg, Brauhausstraße und Am Schilde auszugestalten sei. Schnell stellten die Gesprächsteilnehmer ein zunächst noch loses Veranstaltungsprogramm zusammen, das von der Polizei und Fahrschulen begleitete Ausfahrten, Live-Musik, Sicherheitsvorführungen, Infostände, Firmenpräsentationen, eine umfassende Bewirtung und vieles andere mehr beinhaltet. Nach Vermittlung durch OTTO-Veranstalter Dr. Scheidemann werden Motorrad-Oldtimer zu sehen sein, die am Vortag des Internationalen Museumstages im Innenhof des Osteroder Stadtmuseums ausgestellt werden. Nachgedacht wird derzeit über ein besonderes Highlight, beispielsweise eine Stunt-Show, die Mathias Schmidt vom Motorradschutzgebiet Harz ins Gespräch brachte. Da alles auch finanziert werden muss, drehten sich die Gespräche natürlich auch um das liebe Geld. Während die Stadt als Veranstalter über maßvolle Standgebühren nachdenkt, warnten Udo Küster, Projektleiter für das Gebraucht-Kaufhaus der Harz Weser-Werkstätten, und Mathias Schulz von der Interessengemeinschaft Am Schilde davor, Aussteller durch Gebühren zu verschrecken, vor allem dann, wenn eine Veranstaltung erst etabliert werden soll. Da besteht weiterer Diskussionsbedarf. Jetzt aber sollen zunächst Sponsoren geworben und die Außenwerbung vorangetrieben werden. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass ein großes Maß an Eigeninitiative vonnöten sein wird, um dieser Großveranstaltung auf die Beine zu helfen und, wie es Udo Küster ausdrückte, aus der in Osterode spürbaren Resignation herauszufinden. Das nächste Treffen wurde auf Dienstag, dem 16. März, um 9 Uhr terminiert.
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Jürgen Fuchs aus Lerbach schrieb:
20.02.2010, 14:32
Gute Idee - schlechter Zeitpunkt.
Mit Interesse habe ich als Motorradfahrer die Ankündigung "Biker, willkommen in Osterode" gelesen. Eine gute Idee, aber leider hat man den Termin für diese Veranstaltung unglücklich gewählt. Der Samstag nach Himmelfahrt ist der denkbar schlechteste Termin. Dieses verlängerte Wochenende ist bei den Motorradclubs, Motorradstammtischen u.s.w. längst verplant. Viele Einheimische Biker werden andere Motorradgebiete erkunden; die Biker, die im Harz einen Kurzurlaub verbringen, werden ihre geplanten Touren fahren und wenig Interesse haben, an diesem Tag über den Rollberg zu schlendern. Desweiteren findet am 15.5. ein Bike und Livemusikevent in Braunlage statt und vom 13.5.-16.5 ist die Bike Week in Hasselfelde, Pullmann-City, geplant. Also beste Voraussetzungen, um ein großes Event in Osterode aufzuziehen. Das die Motorradfahrer mittlerweile ein handfester Wirschaftfaktor sind, hat man leider viel zu spät erkannt und jetzt rennt man der Entwicklung hinterher. Entscheidend wird auch sein, die richtigen Personen mit "ins Boot zu holen". Davon haben wir hier im Kreis Osterode einige; Personen, die sehr gute Kontakte zu Ausrüster- und Herstellerfirmen haben und die viel Erfahrung in Bezug auf ein Biker-Event mitbringen. Wie gesagt, eine gute Idee, aber ich hoffe das einiges noch überdacht wird. Jürgen Fuchs
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Wolfgang Schulze aus Herzberg schrieb:
21.02.2010, 13:14
Biker ächten
"Wirtschaftsfaktor" oder nicht, ich mag keine Biker. Jedesmal im Frühling bekomme ich Angst, wenn ich in den Oberharz fahre. Diese ganzen Kavalkaden von Motorradfahrern, die alle Straßen blockieren, und wie die wahnsinnigen überholen und einem in Kurven entgegenkommen. Jedesmal habe ich Angst, daß es zu einem Unfall kommt! Ich fordere ein Motorrad-Verbot für den ganzen Harz.
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Frank aus Göttingen schrieb:
23.02.2010, 8:32
Re: Biker ächten
Leider werden hier - wie in anderen Fällen auch - alle Biker gleichgesetzt. Es gibt die hirnlosen Raser, das ist richtig. Jedoch auch bei Autofahrern hat man diese Fälle. Es helfen tatsächlich nur mehr Kontrollen mit sofortigem Abkassieren usw. - bei allen Fahrzeugen. Zu bedenken ist auch, dass die vielen Besucher im Harz auch die Kassen der Gastronomen füllen. Gefordert ist auch hier: Vernunft auf allen Seiten.
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manfred aus Neumann schrieb:
02.03.2010, 10:09
Re: Biker ächten
Na da hat ja einer sein Feindbild gefunden! Sorry, wie schlicht muß man den sein um dieses Thema so zu verallgemeinern? Genauso könnte man sich über die Damen & Herren auslassen die mit Tempo 50Km/h und umhäkelter Toilettenrolle im Rückfenster durch die gegend rutschen. Also es gibt Spinner auf beiden Seiten! Es hilft halt wie immer im Leben nur der gegenseitige Respekt/Rücksicht. Übrigens, wenn Ihnen ein Motorrad auf Ihrer Fahrbahnseite entgegen kommt, vielleicht fahren Sie ja auf der falschen Seite! Gruß M.N.
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